Köln/Trier-Studienfahrt

06. Juli 2016

koeln-trier_2016_01.jpgTag 1, Dienstag, 7.06.2016

Um 7:45 trafen sich die Lateinschüler der Klassen 9a, 9d und 9e um mit dem Reisebus zur Studienfahrt „Köln/-Trier“ aufzubrechen. Alle waren gut gelaunt und freuten sich auf die kommende Zeit. Die Sonne sorgte für schönes angehnemes Wetter. Unser erstes Ziel war die Saalburg. Dieses erreichten wir auf der Hinfahrt gegen 11:20. Dort angekommen hielt eine Schülerin eine kleine Präsentation über den Limes und die Donau/-Rheingrenze des römischen Reiches. Man konnte sogar noch die Gräben am Limes, welche die Römer schufen, sehen. Dies war ziemlich interessant, da sich diese Gräben über 2000 Jahre gehalten haben und wir sie somit entlang des Limes stellensweise betrachten konnten. Nach der Besichtigung der Überreste des Limes haben wir in einem Museum alle möglichen Funde, vom Besteck bis hin zur Waffe, aus dem Kastell/Saalburg betrachtet. Um 12.30 hieß es Mittagspause und wir konnten unser mitgebrachtes Vesper essen, oder auch etwas in einem kleinen Restaurant bestellen. Nach der eineinhalb stündigen Pause hatten wir eine Führung. Wir erhielten Informationen von dem  Bau des Limes und dem Bau/den Funktionen des Kastells bis hinzu der Restaurierung durch Willhelm II. Nach einer guten Stunde Führung machten wir uns auf dem Weg zu unserer Jugendherberge in Köln. Um 18:00 kamen wir in der Jugendherberge an und aßen zugleich zu Abend. Nach einem guten Abendessen ließen wir den Tag mit zb. Einer Runde Fußball ausklingen.

Tag 2, Mittwoch, 8.06.2016

Heute war der zweite Tag der Köln/Trier- Studienfahrt. Ziemlich früh – um 7 Uhr – wurden wir geweckt und machten uns fertig für das Frühstück. Um 9 Uhr ging es mit dem Bus Richtung Kölner Innenstadt. Dort angekommen liefen wir noch ein kleines Stück zum Dom und bekamen die ersten Referate zu hören. Wir erfuhren ein wenig über die Geschichte des Kölners Doms. Wir erfuhren auch noch etwas über die besondere Architektur des Doms, welche sich durch viele große und vor allem bunte Fenster auszeichnet. Nach den Referaten ging es dann endlich ins Innere des Doms.

Die Größe des Innenraumes war überwältigend und es gab auch noch den Schrein Altar zu bestaunen. Doch am besten gefielen mir die bunten Fenster des Doms, welche ein wundervolles Farbenspiel auf dem Boden bereiteten. Nachdem wir den Dom besichtigt hatten, begaben wir uns in das Römisch-Germanische- Museum, in welchem wir einiges über die Lebensweise der Römer lernten. Zum Beispiel sahen wir einige Grabsteine, die uns Auskunft über das Leben des Verstorbenen gaben. Außerdem durften wir ein typisch römisches Esszimmer bestaunen. Während der Mittagspause konnten wir uns nicht nur erholen, sondern auch Köln ein bisschen erkunden gehen. Anschließend war eine Turmbesichtigung angesetzt, die leider nicht von jedem absolviert werden konnte. Nach einer ausführlichen Besichtigung der Stadtmauer des römischen Kölns und einem kurzen Abstecher in die Kiche St. Gereon waren die Schüler froh, sich endlich erholen zu können.

koeln-trier_2016_02.jpgTag 3, Donnerstag, 9.06.2016

Wir wurden um 7.20 Uhr von unserem Lehrer Herr Kreuzberger geweckt. 10 Minuten früher als gestern, weil die Meisten noch ihre Koffer packen mussten. Um 8 Uhr kamen dann alle zum Frühstück. Nach einer kurzen Ansage von unserem Klassenlehrer nach dem Frühstück machten wir uns Lunch-Pakete für die Mittagszeit in Trier. Nachdem unsere halbstündige Freizeit zu Ende war, gingen wir mit unserem gepackten Koffern zum Bus, räumten sie dort ein und eroberten wieder die Sitze.

Von 9.00 Uhr bis um 9.40 Uhr fuhren wir zum Aquädukt Vussem, wo dann eine Weile das Konstrukt und den Aufbau des Aquädukt beobachten konnten.

Ab 10 Uhr ging es wieder auf den Weg nach Trier. Eine halbe Stunde früher als geplant. Nach einer langen zweistündigen Fahrt kamen wir endlich in Trier an und konnten unsere lang ersehnte zweistündige Mittagspause in der Mittagssonne genießen.

Um 14 Uhr trafen wir uns alle wieder an der Porta Nigra, die wir erst von außen betrachteten und dann betraten, um eine gute Aussicht über Trier zu haben. Dannach liefen wir zur Römerbrücke, die an der Mosel liegt. Die Römerbrücke ist die am besten erhaltene Brücke aus der Römerzeit. Man sah auch eindeutig, dass einige Stützen wieder erneuert werden mussten.
Von dort aus gingen wir 15.25 Uhr zu den Thermen los, wo wir etwa 15.50 Uhr ankamen. Wir liefen über die früheren vorhandenen Wasserbecken, wo jetzt nur noch Wiesen sind. Nachdem wir uns auch noch die Kanalisation   unter den Thermen angeschaut haben, bahnten wir uns unseren Weg zum Amphitheater, welches wir uns von oben aus anschauten. Man sah auch die Käfigtüren aus denen früher während den Gladiatorkämpfen wilde Tiere wie zum Beispiel Löwen oder Bären freigelassen wurden.

Den Bus erreichten wir 17.10 Uhr und saßen endlich erschöpft wieder im Bus auf unseren Sitzen, mussten aber 10 Minuten später wieder aussteigen.

Als wir mit unseren Koffern vor der Jugendherberge standen, gab uns Herr Kreuzberger die Schlüssel für die einzelnen Zimmer, um unsere Koffer auszuräumen. Wie gewöhnlich gab es wieder um 18 Uhr Abendessen. 40 Minuten später waren wir alle fertig und  hatten bis 22 Uhr Freizeit

koeln-trier_2016_03.jpgTag 4, Freitag 10.06.2016

Der heutige Tag begann eine halbe Stunde früher als die anderen, da wir noch ein Ziel des gestrigen Tages nachholen mussten. Also ging es um 7.30 Uhr zum Frühstück. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit, um uns vollständig fertig zu machen. Um 8.35 Uhr liefen wir schließlich in drei Gruppen aufgeteilt zur Palastaula, zum St. Maximin und zum Museum. Die Palastaula wirkte sehr imposant und dominierend wegen ihrer äußerst bemerkenswerten Größe. Sie diente als repräsentative Empfangshalle des Kaisers. Als wir allerdings reingehen wollten, stellten wir fest, dass sie noch geschlossen war. Deshalb schauten wir uns noch den grooßen sehr schönen Garten in der Nähe an. Er war mit schönen Statuen und Pflanzen geschmückt.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Trierer Dom, den wir um 9:11 Uhr erreichten. Er war sehr groß, mit runden Türmen geschmückt und wirkte deshalb sehr beeindruckend. Um 9:20 Uhr wagten wir einen Blick ins Innere. Zu dieser Zeit wurde dort ein Gottesdienst. Im Inneren hat es stark gehallt, weshalb wir leise waren. Bevor wir uns auf den Weg zum St. Maximin machten, liefen wir am Domstein vorbei. Niemand weiß genau, wie er dort hinkam, weshalb er sehr mysteriös wirkt. Am St. Maximin nahmen wir um 10 Uhr an einer interessanten Führung teil. Uns wurde erklärt, dass dieses Gebäude als Friedhof für die Toten in Sandsteinsärgen genutzt wurde. Dort herrscht eine sehr altertümliche, mystische Atmosphäre. Da die Palastaula, wie schon erwähnt, beim ersten Besuch geschlossen war, gingen wir nun nochmal hin, dieses Mal auch ins Innere. Von innen wirkte diese noch höher und länger. Anscheinend sind die Fenster nach hinten absichtlich kleiner gebaut, um das Gebäude noch länger wirken zu lassen.

Unser letztes Ziel vor der Mittagspause war das rheinische Landmuseum Trier. Jedoch war der Teil, den wir eigentlich besichtigen wollten, geschlossen. Also schauten wir uns andere Abteile des Museums an, bis wir Mittagspause hatten um 12 Uhr. Unsere zweistündige Pause endete um 14 Uhr .Um diese Uhrzeit trafen wir uns dann an der Jugendherberge, um gemeinsam in die Nähe des keltischen Ringwalles zu fahren. Dort wanderten wir schließlich zum Tor der Ringmauer. Man konnte sehr gut die Baukonstruktion erkennen, welche aus Steinen und Holzstämmen bestand. Wir wanderten weiter zum Ringwall. Er war sehr hoch und beeindruckend. Außerdem hatte man eine sehr schöne Aussicht von oben.

Nach einem entspannten Aufenthalt auf den Ringwall, welcher aus sehr, sehr vielen Steinen besteht, liefen wir wieder zurück zum Bus, welcher uns direkt zum Abendessen wieder an die Jugendherberge brachte. Nach dem Abendessen spielte ein Teil ein Gemeinschaftsspiel, andere schauten das erste Spiel der EM, oder beschäftigten sich anderweitig.

Tag 5, Samstag, 11.06.2016

Tag 5, der letzte Tag der Studienfahrt. Für diesen Tag hieß es, wir sollen 7:45 aufstehen, denn Frühstück gibt es um 8:30 und wir sollen bis dahin gepackt haben. Als wir schließlich um 9:10 losgefahren sind, ging es nicht direkt nach Hause sondern zum riesigen Gladiatorenmosaik. Bis dorthin sind wir eine Stunde gefahren. Als wir in einem kleinen Dorf namens Nennig angekommen sind, hat man nicht erwartet, dass sich hier ein riesiges Gladiatoren-Mosaik befinden soll. Nachdem wir kurz gelaufen sind, kamen wir in ein kleines Gebäude…eine Villa. Der Boden, auf den wir aus einer erhöhten Etage sehen konnten, besteht aus über 3 Millionen Mosaiksteinen. Insgesamt ist das Mosaik 160m² groß. Auf diesem gigantischen Bild sieht man viele verschiedene Gladiatoren gegeneinander kämpfen. In der Mitte stand ein kleines Waschbecken. Wir blieben dort ca. 30min um noch einen Dokumentarfilm über das Mosaik anzusehen.

Um 10:40 sind wir wieder in den Bus eingestiegen um nach Hause zu fahren. Nach einer langen Fahrt und einer Pause an einer Tankstelle kamen wir um 15:45 in Reutlingen an.

 

Geschrieben von: Jakob Galli, Max Weise, Jason Michel, Nadja Krohmer, Nils Salamon



Schlagworte: Köln-Trier-Fahrt
Kategorie: Tagebuch