Happy Chartbreakers! Tolle stimmungsvolle Schulkonzerte …

04. Mai 2014

Schulkonzert2014_06.jpgEinmal mehr bewies unsere Big-Band, dass sie bereits nach wenigen Takten die Stimmungsrichtung in der Aula angeben kann, zunächst mit ungewöhnlich ruhigen Klängen des „Man in the Mirror" (Michael Jackson). Von brasilianischen Klängen und den magischen Rhythmen des „Sir Duke" (Stevie Wonder) führte die akustische Reise sogar zu vokalsolistisch vorgetragenen Swing- und Popklassikern, wie „Straighten up and fly right" (bei dem Maxi Uber als Solist den Robbie Williams gab) und „Son of a Preacherman", bei dem es neben der beeindruckenden Solistin (Carola Nuglisch, Abiturientin von 2013) sogar eine Backing Vocal Group zu erleben gab - sicher nicht das einzige Novum an diesem Abend. Zwei Chartbreaker beendeten den ersten Konzertteil: Adeles „Rolling in the Deep" und das aktuelle „Happy" von Pharell Williams - da fehlte letztendlich nur, dass das Publikum aufsprang und mittanzte. Danke, Alona Negrich, für die diesjährige Arbeit mit den Swingin' Alberts! Sie haben den Musikern und Hörern gezeigt, was echter Swing und authentische Jazzmusik ist und haben Ihren „Alberts" einen musikalisch neuen Höhenflug ermöglicht.

Dass der größte Teil unserer AG-Arbeit an der Schule musikalischer Natur ist, merkte man spätestens beim Einzug des riesigen Schulchores: gewohnt bewegt, gewohnt rhythmisch, und choreographiert zu „Eye of the Tiger". Unterschiedlichste „Hitlisten-Stürmer", lediglich begleitet von einer kleinen Band aus Piano, Bass und Drums, bot das diesjährige Programm. Da hörte man Ohrwurm nach Ohrwurm: Coldplays „Viva la Vida" oder das wunderbar melancholische „Chasing Cars" (Snow Patrol) bereiteten den ersten Höhepunkt vor, ein Mash-Up (also „Mischmasch") zweier Adele-Songs. Bevor Josias Schill und Simon Nesper unplugged mit „Tears in Heaven" ein Stück Eric Clapton zelebrierten, gab es etwas Kurioses für die Augen: eine ungewöhnliche choreografische „Inszenierung" des wunderbaren „Somebody that I used to know" (Gotye). Spätestens bei nicht irgendeiner, sondern der Rhapsody von Queen (nämlich der Bohemianischen) war das Publikum nicht mehr zu halten und der Chor bei seinem Glanzstück des Abends angelangt. Waren bisher nur vereinzelte Solistinnen und Solisten zu hören, so durfte das Publikum sich am Ende von einer ganzen Schar junger Solostimmen überzeugen, und so konnte es mit dem weltbekannten „We are the World" keinen besseren Abschluss dieser kleinen Hitparade durch die Jahrzehnte geben. Danke, Elisabeth Stegmaier, für die unermüdliche und kreative Art, die Begeisterung für das Singen an so viele Sängerinnen und Sänger weiterzugeben.

Zum Schluss sei natürlich auch den äußerst charmanten Moderatoren des Abends gedankt sowie dem Elternbeirat, dem Verein der Freunde des AEG und dem Publikum, die uns mit so viel Unterstützung und finanziellen Spenden so manch schönes Projekt in der Zukunft realisieren lassen.

 

Weitere Bilder im Fotoalbum.



Schlagworte: Chor AG
Kategorie: Tagebuch