Die 6b bei den Albläufern

28. November 2013

alblaeufer_2013_11.jpgDamit nicht genug: Kurz vor der Abreise sorgte eine herausgesprungene Kniescheibe einer Mitschülerin für Aufregung, und wir erlebten das ganze Programm mit Rettungssanitätern und Notarzt!
Aber alles wurde gut.....

Am Anreisetag mit Frau Schuchardt und Herrn Zmaila an Board verlief die erste Busfahrt ganz gut. Aber auch Lehrer können verpeilt sein: Plötzlich merkten wir, dass wir zwei Haltestellen zu spät ausgestiegen waren! Herr Zmaila rief die Kollegen von der Haid an, und fragte sie, ob sie uns hier abholen könnten. Die netten Kollegen taten das, doch wir mussten lange warten, denn der VW-Bus konnte nicht alle gleichzeitig mitnehmen. Sie brachten uns direkt an die Seitzhütte im Wald. Dort teilte man uns in verschiedene Gruppen ein. Es gab einen Niederseilgarten, den sie selbst errichtet haben, in dem wir Teamwork zeigen mussten. Danach grillten wir am Lagerfeuer, Nürnberger und rote Wurst. Als wir unser sogenanntes Mittagessen beendet hatten, starteten wir eine kleine Tour: Dabei mussten wir mit Karte und Kompass ausgerüstet den Weg zum Seminarhaus Haid durch den Wald finden. Als wir angekommen waren und mit Freude die Zimmer bezogen hatten, erwartete uns leckere Spaghetti Bolognaise.Wir aßen gemütlich unser Festmahl des Tages.

Am nächsten Morgen aufgewacht, stand auch schon das Frühstück auf dem Tisch (von Mitschülern vorbereitet). Nach kurzer Besprechung für das Programm ging es auch schon los. Wieder mit Karte und Kompass in der Hand mussten wir selbstständig in Gruppen den richtigen Weg (7 km)nach Schloss Lichtenstein suchen. Die Gruppe von Emily, Laura, Gloria, Jannik, Maxi und Talha erreichte das Ziel nur auf Umwegen: Nach einer Stunde erreichten wir die Seitzhütte und machten eine kurze Pause. Danach gingen wir weiter, bogen bei einer Abzweigung ein und liefen und liefen und liefen...Irgendwann kamen wir an eine kleine Hütte mit dem Namen „Wegmannshütte" - das war nicht geplant... Dort trafen wir eine Gruppe, die wahrscheinlich auch einen Ausflug unternahm. Es waren zwei Betreuer dabei, die uns ansprachen. Wir fragten sie, ob sie uns sagen könnten, wo wir seien. Der Mann schaute auf seine Karte und zeigte uns den aktuellen Standort. Wir bekamen fast einen Schock, als wir merkten, dass wir in die komplett falsche Richtung gelaufen waren! Nach kurzer Verabschiedung kehrten wir zurück. Wir liefen nicht direkt zur Seitzhütte, sondern gingen an der Abzweigung geradeaus weiter. Dort bogen wir links ab. Wir liefen eine ganze Weile. Irgendwann sahen wir ein Schild an einem Baum hängen, darauf stand „Gemeinde Sonnenbühl, Ort Undingen". Wir bekamen den zweiten Schock! Uns fiel auf, das der Kompass irgendwie spinnt, da nahmen wir Emilys eigenen. Maxi schlug vor, dass wir jetzt nur noch nach Norden laufen sollten (weil da Schloss Lichtestein lag), das taten wir dann. Irgendwann hörten wir Autogeräusche, und wir dachten, wir seien endlich an der Straße angekommen. Aber stattdessen irrten wir weiter im Wald herum und bekamen immer mehr Panik! Wir wussten immer weniger, wo wir waren! Aber wir versuchten nicht aufzugeben und zusammenzubleiben.

Nach einer kleinen Vesperpause marschierten wir weiter; Maxi versuchte trotz Panik, uns herauszuführen. Nach einer Weile begann Maxi sich zu freuen. Wir fragten, was los sei, und er sagte: ,, Das ist der Weg, von dem wir gekommen sind!" Wir freuten uns auch und liefen den Weg zurück zur Seitzhütte. Aber bevor wir dort ankamen bekam Emily einen Wutausbruch und fing dann auf einmal an zu lachen- und das den ganzen Weg lang! Gloria fragte sie, was Jannik auf dem Kopf habe, da antwortete sie: ,,Ein Häschen!"
Nach kurzem Halt an der Seitzhütte ging die Reise weiter. Wir hatten beschlossen, lieber zurück zur Haid, unserer Unterkunft zu laufen. Emily hatte sich aber noch lange nicht beruhigt. Die Karte war ein Mathebuch und einen schiefen dünnen Baum nannte sie Regenbogen!!!
Als wir an der Straße ankamen, die wir überqueren mussten, um zur Haid zu gelangen, da sahen wir den VW-Bus von Stefan, dem Betreuer. Er kam zu uns und uns fiel ein Stein vom Herzen! Stefan hatte uns schon seit zwei Stunden gesucht. Wir stiegen ein und er brachte uns zur Schlucht, wo alle anderen am Parkplatz auf uns warteten. Sie wurden alle heimgefahren und wir durften uns noch über die Schlucht hangeln. Als Jannik, Maxi, Gloria, Laura, Talha, Emily und das ganze Gepäck auf der anderen Seite angekommen waren, stiegen wir ins Auto und wurden von Philipp und Philipp(zwei Betreuer mit gleichem Namen!) zur Haid gefahren. Die Tür ging auf -und der nächste Schock: Alle aus der Klasse saßen im Eingang, machten die Laola-Welle und klatschten! Mit Freude gingen wir ins warme Zimmer und zogen uns um. Ein kleines Treffen im Seminarraum, ein großes Lob an alle und viele glückliche Gesichter! Wir waren echt stolz auf uns, bei allem Herumirren: Unsere Gruppe war zusammengeblieben!

Nach dem Abendessen trafen wir uns noch einmal im Seminarraum und spielten zwei Spiele. Eins davon war das Hausfrauen- Hockey. Am späten Abend gab es noch eine halbe Stunde Geschichte -Vorlesen von Frau Schuchardt. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es um alles: Packen und Putzen (PaPu). Der Rest im Seminarhaus verlief ganz ruhig, bis auf die herausgesprungene Kniescheibe von Celine, die aber auch wieder drin ist... Nach der Busfahrt sah man wieder glückliche Gesichter bei den Eltern (und uns!). Nach der Verabschiedung leerte sich der Busbahnhof schnell.

Wir finden: DAS MUSS MAN NOCH EINMAL MACHEN!!! Aber bitte ohne sich groß zu verlaufen...

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Von: Emily, Jette, Lisa, Lara



Schlagworte: Albläufer
Kategorie: Tagebuch