"Die Einsteinföhe" im Trainingslager

05. Dezember 2010

Trainingslager_2010_02.jpgWeitere Bilder im Fotoalbum

Im April 2011 (13.04.2011 und 14.04.2011) planen wir eine ca. einstündige Aufführung in der Schule. Da wir uns zu unserer AG-Zeit leider aus schulorganisatorischen Gründen nicht mehr vollzählig treffen können, ist es nur möglich an solchen Trainingstagen an der Zusammenstellung unserer Programmpunkte zu arbeiten.
Ein sehr engagierter "Floh" Karin Schröter fasste die Eindrücke der Trainingstage zusammen.Endlich war es wieder so weit, die Herbstferien gingen zu Ende und für die Schüler begann der Unterricht Montagmorgen um 7.40 Uhr. Nicht für die Einstein-Flöhe. Wir trafen uns, um für vier Tage in die Landessportschule nach Albstadt zu gehen.

Noch etwas müde, aber voll freudiger Erwartung wurden die außergewöhnlichen Turngeräte in den Bus geladen und die Reise in das Trainingslager konnte einen halben Tag früher als gewohnt beginnen. Leider war dieses Jahr ein Floh nicht dabei!

In Albstadt angekommen wurden die Zimmer verteilt und wir begannen sofort, die Sporthalle, die wir wieder die ganze Zeit für uns hatten, mit Judomatten auszulegen. Natürlich bauten wir auch die Geräte auf und nahmen das große Trampolin, welches immer wieder ein Highlight ist, gleich in Anspruch. Alle freuten sich auf das fabelhafte Essen, die tolle Unterkunft und jede Menge Spaß am Ausprobieren neuer Turnelemente. Bisher war jedes Jahr hauptsächlich der Verbesserung unserer turnerischen Leistungen gewidmet, doch dieses Jahr sollte es anders werden als alles bisher da gewesene.

Das größte und spektakulärste Flöhe-Projekt sollte fertiggestellt werden. "Die Prophezeiung", so heißt das Meisterwerk, das auch schon das letzte Trainingslager beeinflusste, war Thema Nummer eins.

Das bedeutete, dass kaum Platz war für die sonst üblichen Szenen des Übens neuer akrobatischer Meisterleistungen und des Vergnügens auf dem Trampolin. Die fast 31 Trainingsstunden wurden von dem neuen Programm geprägt, was zwischendurch für Konzentrationsprobleme sorgte, und sich auf die sonst so gute Laune der Flöhe auswirkte. Die Lust ließ nach und am zweiten Tag waren wir bereits an einem Tiefpunkt. Die Tatsache, dass wir das Schwimmbad dieses Jahr nicht benutzen durften verstärkte die schlechte Laune zusätzlich, doch wir wären keine so tolle AG, wenn uns so etwas aufhalten würde!

Das Tief wurde dank unserer Kreativität überwunden und nach drei Tagen hatten wir das Programm in Einzelteilen fertig. Am vierten Tag waren die Flöhe wieder ganz so wie man es gewohnt ist. In den Pausen sah man überall freie Räder, Rückwärtssaltos, Flick-Flacks und vieles mehr.
Das ca. einstündige Programm wurde am Stück geprobt und funktionierte schon ganz gut. Bis April müssen wir Manches noch üben, aber das schaffen wir!

Als das Trainingslager leider zu Ende war, räumten wir die 168 Judomatten in Rekordgeschwindigkeit auf, packten unsere Sachen zusammen und luden alles in den Bus.
Der fünfte Tag dieser Woche war wie immer ein normaler Schultag, was die Laune auf der Heimfahrt nicht gerade hob, doch als wir am Donnerstag Abend am Albert-Einstein-Gymnasium ankamen, freuten sich alle wieder zu Hause zu sein und verabschiedeten sich voneinander.

Dieses Trainingslager ging schneller vorbei als wir dachten, obwohl wir zwei Einheiten mehr hatten als die Jahre zuvor. Wir kamen fast ohne Verletzungen aus und freuen uns auf unseren Auftritt, sowie auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt "Koffer packen und auf nach Albstadt"!
Wir danken Frau Metzger und Herrn Weiss, dass sie jedes Jahr aufs Neue mit uns aufbrechen um eine ereignisvolle Woche zu erleben.



Schlagworte: Einsteinflöhe
Kategorie: Tagebuch