"ZusammenHängend" im Verzug

26. März 2009

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Weitere Bilder im Fotoalbum.

Außer mit lobenden Worten ihres Rektors und Rosen vom Elternbeirat wurde die Theater-AG aber auch mit viel Beifall belohnt sowie mit einer Einladung zum Schultheatertreffen am Tübinger Landestheater. Anerkennende Worte fanden auch die Redakteure von GEA und Reutlinger Nachrichten in ihren Presseberichten.

"ZusammenHängend" ist ein von der Theater-AG selbst entwickeltes Stück zum Thema Einsamkeit. "Etwas Eigenes entwickeln hat mehr Charme" und "wir sollten auf unserem Gebiet bleiben" war das Fazit am Ende der Theaterfreizeit im April vergangenen Jahres. Die Gruppe hatte sich während der Freizeit und auch danach mit mehr als zwei Theaterstücken intensiv beschäftigt, daraus für sich das Thema "Einsamkeit" herauskristallisiert und dazu letztendlich eine eigene Geschichte entwickelt:

Ein Internat. Sie hängen zusammen im Gemeinschaftsraum ab, sie essen zusammen in der Mensa, sie haben gemeinsam Spaß im Pub - ganz normaler Alltag bis zu dem Tag, als plötzlich eine „Neue" da ist. Obwohl oder gerade weil die anderen nichts über sie wissen, fühlen sie sich durch ihr Verhalten verstört und sehen sich auf einmal inmitten der Gemeinschaft ganz allein ihrer eigenen Angst und Wut, ihrer Hoffnung und Sehnsucht gegenübergestellt. Ein Tag, der die jungen Menschen dazu bringt, sich selbst und andere anders zu sehen als am Tag davor.

Die Reutlinger Nachrichten schreiben:

 

Ein Sofa, ein Tischchen mit Zeitungen, ein Radio: Die Schüler des Internats hängen gerne im Gemeinschaftsraum ab. Sie unterhalten sich, machen Hausaufgaben. Alles ist ganz normal. Zumindest bis zu dem Tag, an den die „Neue" kommt.
Jenny, die "Neue" (Michelle Wald) ist zickig, gereizt und geht schnell in die Luft. Mit deren Verhalten kommen die Anderen nicht klar.
Die Anderen, das sind der trinkfeste Cedric (Vinzenz Bögle), die unsichere Französin Isabelle (Miriam Hohenberger), der coole Sascha (Ludwig Höfert), die bestimmte Cat ( Sabrina Kober), die kokette Rica (Yasemin Kücükoglu) und die verschlossene Melanie (Larissa Zindel). Sie alle sehen sich plötzlich ihrer eigenen Angst und Wut, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten gegenübergestellt.
Wie ein Virus hat die neue Jenny ein Problem in die Gemeinschaft eingeschleppt. Ein Problem, das schon vorher latent da war, nun aber manifest wird: Die Schüler fühlen sich inmitten ihrer Gruppe einsam. Doch reden möchte niemand darüber. Nur die Stimme aus dem Off (Anna Freri) offenbart ab und zu, was in den Köpfen und Herzen der Internatsschüler vorgeht.

Es spielten: Vinzenz Bögle (10b) Cedric Ludwig Höfert (11d) Sascha Miriam Hohenberger (11a) Isabelle Sabrina Kober (11a) Cat Yasemin Kücükoglu (11c) Rica Michelle Wald (9d) Jenny Larissa Zindel (9d) Melanie Anna Freri (11d) Erzählerin unter der Leitung von Cordelia Honigberger

Die Theater-AG bedankt sich ganz herzlich beim Förderverein, dem Elternbeirat und dem Verein der Freunde für die finanzielle Unterstützung.

 



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Kategorie: Theater-AG