Die 10c auf großer Fahrt

10. Juli 2006

10c_2006_01.jpgDer Reisebericht

Unser Segeltörn begann und endete am Hafen von Lelystad Unser Segelboot, die "Admiraal van Kinsbergen" war ein Dreimaster, ungefähr 55m lang und 6m breit. Wir segelten erst auf dem Ijsselmeer, dann auf der Nordsee.

Die ersten Tage unserer Woche begannen mit mindestens 30° und ohne Wind. Bei ca. 2,5 Knoten blieb uns eigentlich nichts anderes übrig als auf dem Sonnendeck zu chillen oder im Schatten vom Segel Karten zu spielen. Auch gingen wir jeden Tag baden, entweder vor Anker oder im - nicht immer ganz sauberen - Hafen.

Und falls es uns dann doch einmal langweilig wurde, zückte Klause seine Gitarre und gab uns sein persönliches "Don’t worry, be happy" zum Besten.

Am Mittwoch entschieden wir uns auf der Insel Texel in Oudeschild zu bleiben. Wir liehen uns Fahrräder und erkundeten die Insel. Erst ging es für alle ins Ecomare, ein Museum mit Robbenaufzuchtstation, danach durften wir machen was wir wollten. Die einen gingen lieber in die Stadt nach Den Burg, die anderen lieber an den Strand.

10c_2006_02.jpgAuch hatten die Jungs ein neues Hobby entdeckt: Am Hafen oder während der Fahrt mit dem Ball zu spielen. Ob Beachball oder Fußball, kein Ball blieb trocken. Und trotz heldenhafter Rettungsversuche von Frau Bruns oder Klause fehlten am Ende doch 6 Bälle.

Fußball konnten wir auf dem Schiff natürlich auch anschauen. Beim Frankreich-Portugal Spiel überraschten uns Egor und Andy mit einer Tüte voller Krebse, die sie kochen wollten. Hinterher haben auch fast alle davon probiert, selbstverständlich auch unsere Lehrer.

Sogar Diskobesuche blieben nicht aus, auch wenn uns die Dorfdisko nicht allzu sehr gefiel, hatten wir doch viel zu lachen (nein, wir kauften nicht das uns angebotene Hasch, unser tanzender Matrose Frans war lustig genug)!

Am Freitag dann war wieder packen angesagt. Diesmal war es nicht mehr so warm und sogar windig, so dass wir mit dem Segeln mehr zu tun hatten.

Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug bei dem sich die Klasse näher kam.

Deswegen möchte wir uns hier nochmals bei Frau Bruns und Herr Fuhrich bedanken, die diese Reise mit uns gemacht haben, die uns eine Woche lang ertragen haben und mit denen wir keine Probleme hatten. Vielen Dank!



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Kategorie: Tagebuch